kindertag2016

Internationaler Kindertag

Neben dem „Weltkindertag” am 20. September, wird der 1. Juni als „Internationaler Kindertag” seit der Genfer Weltkonferenz 1925 begangen, um die Rechte von Kindern in den Focus zu rücken.

Auf dem Foto sieht man Kinder in der DRK-Notunterkunft Marienheide. Zu erleben, wie sie ausgelassen spielen, wie sie “einfach fröhliche Kinder” sind, nach allem was sie in ihrer Heimat und auf der Flucht erlebt haben, soll uns weiter Ansporn sein, den Flüchtlingen die bei uns Schutz und Frieden suchen die Hand zu reichen.

Bündnis für Flüchtlinge in Marienheide

Beim 6. Treffen des “Bündnis für Flüchtlinge in Marienheide” wurde gestern die neue Homepage vorgestellt. Unter www.fluechtlinge-in-marienheide.de gibt es jetzt Informationen zu den Aktivitäten der Gruppe, Veranstaltungshinweise und ein Seite “suchen und finden”.
Die Flüchtlinge selbst können sich über Angebote, wie Deutschkurse und weiteres informieren. Die Seiten werden jetzt noch ständig ergänzt und in Kürze auch in mehrere Sprachen übersetzt.
Wer etwas beizutragen oder Fragen hat, schreibt bitte an info@flüchtlinge-in-marienheide.de

kleiderkammer

Kleiderkammer Marienheide

Für die vielen,die Kleidung spenden wollen, die Kleiderkammer in Marienheide hat folgende reguläre Öffnungszeiten:

Dienstags 9.00-12.00 Uhr
Mittwochs 9.00-10.00 Uhr
Donnerstasg 15.00-17.00 Uhr

Die Kleiderkammer ist im Keller des Kath. Pfarrheims an der Klosterstraße untergebracht – einmal ums Haus gehen bitte. Wir brauchen nicht nur gut erhaltene Anziehsachen für die Menschen, die jetzt in der Erstaufnahme im VdK-Heim untergebracht sind.
In Marienheide leben zur Zeit ungefähr 140 Asylbewerber, die länger bleiben und es gibt auch viele Menschen in Marienheide die z.B. ALG2 bekommen oder auf Sozialhilfe angewiesen sind, auch für diese Menschen sollen schöne Sachen vorrätig sein.

erstaufnahme

Erstaufnahme für Flüchtlinge in Marienheide

Als Redakteurin des Rundblick Marienheide war ich gerade bei der Pressekonferenz des Oberbergischen Kreises zur Nutzung des VdK-Heimes in Marienheide als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.

Der Kreis wird heute um 18:00 Uhr Bezugsfertig melden und damit der Verpflichtung durch die Bezirksregierung nachkommen. In den vergangenen 48 Stunden ist eine große logistische Leistung vollbracht worden. Freiwillige Feuerwehr, THW, DRK und Malteser sind jetzt noch dabei die letzten Dinge einzuräumen, Ärzte treffen ein, viel Personal vom Kreis.

Jetzt können 210 Flüchtlinge kommen. Die Betten sind gemacht, auch Kinderbetten und -stühle stehen bereit (heute morgen von 30 Frauen und Männern des Schützenvereins zusammen gebaut). Das Essen ist gekocht, Kleidung ist da.
Vom Bündnis für Flüchtlinge sind wir ebenfalls involviert … ich werde weiter berichten.
DANKE schon einmal an alle, die sich in den vergangenen Tagen gemeldet haben und helfen und spenden wollen. Wir werden auf euch ganz bald zurück greifen.

bukowski-vetter

Landratskandidat Jörg Bukowski

Die Kreisumlage macht einen erheblichen Teil des Marienheider Haushaltes aus. Das ist zu einem guten Teil durchaus gerechtfertigt, nehmen wir doch viele Leistungen der Kreisverwaltung in Anspruch. Wir sind im Rat der Gemeinde Marienheide aber auch überzeugt (und das über parteiliche Grenzen hinweg), dass der Kreis viel mehr sparen und somit seine Ausgaben reduzieren könnte, was in der Folge fühlbare Auswirkungen für uns in Marienheide hätte.

Am 13. September 2015 wählen wir einen neuen Landrat. Wir brauchen im Oberbergischen Kreis auch im Sinne der Gemeinde Marienheide dringend einen neuen Chef an der Spitze der Kreisverwaltung. Ich unterstütze Jörg Bukowski, der mit seinen Erfahrungen als Bürgermeister der Gemeinde Morsbach die Bedürfnisse der Kommunen genau im Blick hat und uns als Landrat ein fairer Partner sein wird.

Am Mittwoch, den 22. Juli 2015 können Sie Jörg Bukowski um 19:30 Uhr in “Haus Brucher See” an der Gummersbacher Straße 29 kennenlernen.

walsken

Zu Besuch bei der Regierungspräsidentin

Gisela Walsken, Regierungspräsidentin der Regierungsbezirk Köln habe ich in den vergangenen Jahren häufig bei ganz unterschiedlichen Veranstaltungen getroffen. Jetzt gab es für meine Fraktion die Gelegenheit die Regierungspräsidentin in Köln zu sprechen, die wir sehr gerne wahrgenommen haben.

Foto: v.l. Holger Maurer, Nicholas Hellmann, Gisela Walsken, ich, Harald Kramer

Foto: Yeliz Karapolat, www.flyerking.de

Preis für couragierte, sichtbare Lesben – Die „Wächterin“ für Manuela Kay und Gudrun Fertig

„Nachdem sich viele Frauen in Führungspositionen gekämpft hatten, gibt es auch in der Verlagsbranche eine „backslash-Bewegung“, so Sonya Winterberg, Vorstand des Deutschen Journalistinnenbundes. Sie ging im Dialog mit Moderatorin Dr. Ann Marie Krewer auf die Situation von Frauen im Verlagsgeschäft insgesamt ein. „Manch‘ Erreichtes muss neu erkämpft werden“, daher findet Winterberg die Auszeichnung an die Verlegerinnen Kay und Fertig als ein wichtiges Zeichen für alle Frauen der Branche.

Nach anregenden Beiträgen des musikalischen Trios „Abends mit Beleuchtung“, folgte die Vorstellung der Preisträgerinnen durch die Laudatorinnen Birgit F. Unger und Cornelia Sperling, beide geschäftsführende Gesellschafterinnen der Agentur RevierA.

Kay und Fertig erfüllen laut Bericht der Jury alle Ziele des Preises, sie tragen seit Jahren zur Sichtbarkeit von Lesben bei, arbeiten durch ihr Engagement Diskriminierung entgegen und ermutigen– insbesondere durch ihre Zeitschrift L-Mag – andere Frauen offen und selbstbewusst lesbisch zu leben.

Die Preisträgerinnen waren sichtlich gerührt und fühlen sich in ihrem Tun bestärkt. „Es geht aber nicht nur um sexuelle Orientierung, es geht um Rollenverteilung und um Machtstrukturen“, so Gudrun Fertig. Manuela Kay wünscht sich mehr Feminismus bei der Debatte von Lesben und kämpft weiter für die Abschaffung patriarchaler Strukturen.

Für den Landesvorstand der AG Lesben und Schwule in der NRWSPD durfte ich die von der LAG Lesben in NRW veranstaltete Preisverleihung besuchen. „Zur Sichtbarkeit von Lesben ist nicht nur wichtig, im Alltag präsent zu sein, wichtig ist ebenfalls, dass in den Medien ein realistisches Bild der Lebenswirklichkeit von Lesben vermittelt wird. Ich freue mich daher, dass gerade jetzt, wo das Thema „Ehe für alle“ so medienwirksam diskutiert wird, zwei Journalistinnen ausgezeichnet werden, die an der Sichtbarkeit von Lesben in den Medien einen großen Anteil haben“.

Fotos: Yeliz Karapolat, www.flyerking.de

Weitere Informationen zu den bisherigen Preisträgerinnen unter www.augspurg-heymann-preis.de